Was IST SAP Supply Chain Management (SCM)?

Supply Chain Management beschreibt die Wertschöpfungskette, also die Organisation der Beschaffung, Lagerung und Auslieferung von Waren. An diesem Prozess sind mehrere Handelspartner, wie zum Beispiel Versandunternehmen beteiligt. SAP hat eine digitale Lösung entwickelt, um die Abläufe noch einfacher zu gestalten.

Planung, Koordination, Kollaboration und Ausführung – das sind die vier grossen Aspekte, für die SAP SCM eine Lösung bietet. Mithilfe der Software-Anwendung können Unternehmen ihre Lagerbestände, deren Beschaffung und die Auslieferung an den Zwischenhändler oder direkt an den Endverbraucher der Nachfrage und dem Kundenwunsch optimal anpassen. Dank eines grossen Netzwerks und verlässlicher Absprachen mit Lieferanten gelingt ein schnellerer Versand der Waren. All diese Vorzüge laufen zudem automatisch, da sämtliche Daten in einem einzigen SAP- System verwaltet werden.

Der Verlauf der Warenauslieferung kann von der Bereitstellung bis zum Zeitpunkt des Erhalts durch den Kunden genau verfolgt und gesteuert werden. Dies ist möglich, da das SAP Supply Chain Management unternehmensübergreifend funktioniert und alle relevanten Handelspartner in die Geschäftsprozesse einbindet.

Die Software bietet einen Online-Handelsplatz, auf dem Unternehmen sich mit Lieferfirmen in Verbindung setzen und Geschäfte vereinbaren können.

Des Weiteren unterstützt SAP SCM den Unternehmer bei der geeigneten Standortwahl und der bestmöglichen Warenaufteilung.

Das Softwareprogramm existiert einmal in der planenden Form, mit der der Unternehmer vorausschauend profitbringende Strategien entwickeln können, und in der ausführenden Form, die sämtliche Abläufe koordiniert. Hierbei werden Daten zu Lagerbeständen, Lieferzeiten, Kosten sowie beteiligtes Personal gespeichert.

Grob gesagt unterteilt sich die digitale SAP Lösung in drei Bereiche:

– Der Produktionsablauf gibt Aufschluss über den Lieferungsprozess. Der Unternehmer kann alle Stationen der Ware verfolgen. Diese können auch mehrere Lieferketten umfassen. Zum Beispiel die Zustellung des Versandunternehmens an den Händler, der das Produkt später an den Kunden bringt.

– Der Informationsfluss klärt über Aufträge und deren Aktualisierung auf. Dank der Vernetzung verschiedener Handelspartner kann so besser auf das Kaufinteresse eingegangen werden.

– Der Finanzfluss verwaltet Kreditangelegenheiten, Zahlungspläne und Eigentumsverhältnisse.

Zu den grössten Vorteilen der SAP-Entwicklung gehören sicherlich die schnelleren Arbeitsprozesse und die gleichzeitige Kostenersparnis. Durch den hohen Informationsaustausch können die Lagerbestände verringert und die Kundennachfrage dennoch erfüllt werden. Ausserdem lässt sich das Softwareprogramm einfach implementieren.