Bei SAP R/3 handelt es sich um ein Paket von Geschäftsanwendungen, die mit der besonderen Echtzeit-Komponente ausgestattet sind. Die R/3-Version ist nicht neu und wurde inzwischen mehrfach umbenannt und verbessert. Die letzte noch verfügbare Version ist die R/3 Enterprise 4.70 Extension Set 2.00. Inzwischen ist der Nachfolger SAP ERP Central Component (ECC) als Paket durchgesetzt, auf der Grundlage der R/3-Variante.

SAP R/3 benutzt das Client-Server-Modell und kümmert sich um die Unternehmensdaten. Das Speichern und Abrufen der Daten ist eine Hauptfunktion. Zahlreiche Elemente der Datenanalyse bedienen die Notwendigkeit der Informationsbeschaffung bei internen Prozessen. Die Finanzanalyse stützt sich auf die Daten aus R/3 ebenso wie die Überwachung der Produktionsprozesse. Die S/3-Version wird auch für das Human Ressource Management eingesetzt und ist damit ein Wächter der grundlegenden Unternehmensdaten.

Der Zugang zu den Datenbanken ist denkbar einfach. Mit einem Internet- / Webbrowser kann man sich einloggen, um dann einen Arbeitsprozess (Workflow) auszulösen. Der Vertriebsmitarbeiter, der den Kundenauftrag entgegennimmt, füllt ein Auftragsformular aus. Dieses wird dann in das R/3-System übersetzt. Automatisch werden nun die notwendigen Arbeitsprozesse ausgelöst, die für die Bearbeitung des Kundenauftrags notwendig sind. Das spart dem Unternehmen sowohl Zeit, als auch Geld.

SAP R/3 hat auch schon einen Kompatibilitätsmodus für andere Geschäftsanwendungen. Microsoft Office und IBM Notes lassen sich problemlos über eine Schnittstelle einbinden. Dadurch lässt sich im Büroalltag barrierefrei arbeiten, denn der bei Kundenaufträgen ausgelöste Workflow kommt ohne die entsprechenden Grundanwendungen nicht aus. Die Web-Implementierung wird über den Workflow Client API der Workflow Management Coalition (WfMC) durchgeführt.

Die SAP R/3-Variante hat also viele Vorteile in der Simplizität der Benutzung. Jedoch es bleibt zu akzeptieren, dass keine neuen Updates mehr erstellt werden und dadurch Lücken in der Sicherheit entstehen können. Weiterhin wird neuartige Software eher kompatibel sein mit dem Nachfolger SAP ERP, der die neuartigen Schnittstellen anbietet. Als gute Grundlage für die Unternehmensdaten dient die R/3-Version allemal. Es wird lediglich eine genaue Analyse erforderlich, in welchen Bereichen konkret die Software eingesetzt werden soll. Das entscheidet letztendlich die Anwendbarkeit. Für bestimmte Teilbereiche und Kategorien ist die R/3-Version mit Sicherheit noch mehr als tauglich und verwendbar.

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