Enterprise-Resource-Planning (ERP)

Unter Enterprise-Resource-Planning (ERP) versteht man die gesamte Planung aller Ressourcen (wie Materialien, Kapital, Mitarbeiter, IT-Systeme etc.) in einem Unternehmen. Dabei geht es um alle Bereiche wie Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb, Personal, Finanzen und Controlling. Durch ERP wird die gesamte Organisation in einem Unternehmen geregelt und gesteuert. Ein ERP-System ist entsprechend eine komplexe Anwendungssoftware, die zur Ressourcenplanung im ganzen Unternehmen eingesetzt wird.

In einem produzierenden Unternehmen muss zum Beispiel sichergestellt werden, dass alle für die Herstellung des Produktes nötigen Komponenten zeitgerecht und in der benötigten Anzahl zur Verfügung stehen. Die Lagerhaltung muss der Produktion angepasst sein, um eine reibungslose Produktion zu ermöglichen. Fehler in der Planung wirken sich auf alle nachfolgenden betrieblichen Abläufe aus. Durch ERP können betriebliche Abläufe verbessert oder optimiert werden. In kleineren Betrieben mag ERP noch durch die Geschäftsleitung mit Unterstützung von Abteilungsleitern ohne Computerunterstützung zu realisieren sein. In mittelständischen oder grossen Unternehmen wird es ohne ERP Software nicht mehr möglich sein, eine reibungslose Produktion, Logistik oder Lagerhaltung zu erreichen.

Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie KapitalPersonalBetriebsmittelMaterialInformations- und Kommunikationstechnik und IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

Der Ursprung in den komplexen ERP-Systemen liegt im Material Requirement Planning – zu Deutsch der Materialbedarfsplanung – der 1960er Jahre (siehe auch Material Requirement Planning, und Manufacturing Resources Planning). In den 1980er Jahren kamen weitere Funktionalitäten hinzu: Zunächst für die Produktionsplanung, später auch für das Personalwesen und die Logistik. Eine wichtige Kernfunktion von ERP in produzierenden Unternehmen ist somit die Materialbedarfsplanung , die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Insgesamt sollen dadurch die bisherigen Zielkonflikte ausgeräumt und als Leistungsmerkmale erreicht werden: [1]

  • hohe Qualität und hohe Produktivität
  • hohe Versorgungssicherheit und niedrige Kapitalbindung
  • Komplexitätsreduktion und Flexibilität
  • hohe Kontinuität und niedrige Durchlaufzeit

Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informations- und Kommunikationstechnik zu erledigen.

Unter (ERP) versteht man die gesamte Planung aller Ressourcen (wie Materialien, Kapital, Mitarbeiter, IT-Systeme etc.) in einem Unternehmen. Dabei geht es um alle Bereiche wie Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb, Personal, Finanzen und Controlling. Durch ERP wird die gesamte Organisation in einem Unternehmen geregelt und gesteuert. Ein ERP-System ist entsprechend eine komplexe Anwendungssoftware, die zur Ressourcenplanung im ganzen Unternehmen eingesetzt wird.

Damit ERP-Systeme das Tagesgeschäft effizient unterstützen können, müssen alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens in der Systemwelt abgebildet sein. Früher wurden der Vertrieb, die Personal- oder Materialwirtschaft oft separat voneinander betrachtet und gemanagt. Solche Insellösungen einzelner Abteilungen kann zu Inkonsistenzen und Redundanzen im System führen. Da aus solchen Informationen im System Daten gewonnen werden, ist es deshalb sehr wichtig, dass diese sauber im System abgebildet sind. Diese stellen ein wichtiges Gut für Unternehmen dar: Nur mit sauberen Daten kann ein Unternehmen aussagekräftig arbeiten.

Mit dieser betriebswirtschaftlichen Softwarelösung lassen sich Geschäftsprozesse steuern und die unternehmensweite Kommunikation vereinfachen: So lassen sich Ressourcen unternehmensweit verwalten und durch die sogenannte E-Collaboration wird die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen effizienter. Alle Abteilungen sind in dasselbe System eingebunden und alle unternehmensrelevante Prozesse sind miteinander verzahnt. Das führt dazu, dass Arbeitsabläufe erleichtert oder automatisiert werden und sich somit für das Unternehmen Kosten-, Zeit- und Aufwandsersparnisse ergeben.

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