Nimmt ein Unternehmen an Grösse zu, muss es sich Gedanken machen, welche IT-Architektur sie im Unternehmen implementieren möchten. Kleinunternehmen brauchen dies nicht unbedingt, wenn sie aus einem kleinen Team bestehen. Kommen jedoch Hierarchieebenen hinzu und wird und soll mit demselben Server gearbeitet werden, fängt das Thema an, dass eine Struktur mit Zugangsrechten beispielsweise eingeführt wird. Es sollte vorausschickend kurz dargestellt werden, worum es sich bei einer IT-Architektur eigentlich handelt. Sie bezieht die gesamte Hard- und Software sowie Netzwerke und Schnittstellen ein. Der Aufbau des IT Bereiches ist vergleichbar mit einem Bebauungsplan einer Stadt beispielsweise. Aus diesem Grunde wird auch der konstruktive Fachbegriff der IT-Architektur verwendet.

Wie sieht es nun aus, wenn die IT-Architektur implementiert werden sollte? Am Beispiel eines kleinen Unternehmens des Ingenieurbaus und der Architektur soll das näher veranschaulicht werden, damit die Grundlagen verstanden werden können. In jenem Unternehmen gibt es Ingenieure, Architekten, technische Zeichner, Verwaltungsangestellte mit einem kaufmännischen Leiter und dem Geschäftsführer. Automatisch teilt das Unternehmen die beste Hardware den Architekten, Ingenieuren und technischen Zeichnern zu. Denn die Software ist anspruchsvoll und benötigt sehr viel mehr Speicherplatz, Arbeitsspeicher und bessere Grafikkarten. Die Verwaltungsangestellten brauchen diesen Umfang nicht. Deswegen haben sie eine schwächere Hardware. Alle sind mit einem Server verbunden, um die Daten unterschiedlich und auch gleichzeitig abgreifen zu können. Die Verkäufer oder jene Ingenieure sowie die Architekten, die vertrieblich tätig sind, haben zusätzlich einen Laptop zur Verfügung, damit sie diese zum Kunden mitnehmen können. Entsprechende Präsentationsprogramme sind vorinstalliert.

Eine wichtige Funktion ist es, den Server in Festplatten zu unterteilen. Diese Festplatten müssen Zugriffsberechtigungen haben, auf die die zuvor festgelegten Mitarbeiter Zugriff haben dürfen oder nicht. Dies bezieht oftmals den kaufmännischen Teil des Unternehmens ein. Aber auch die Personalabteilung sollte separat angelegt werden. Sind die Funktionen richtig zugeteilt, ist das Unternehmen inhaltlich strukturiert, obwohl nur ein Server für das Unternehmen genutzt wird. Die Geschäftsleitung sollte natürlich auf alles Zugriff haben. Zusätzlich sollten sie noch ihre eigene Festplatte besitzen, die über die „normalen“ geschäftlichen Tätigkeiten eines Unternehmens hinausgehen. Dazu gehören strategische Überlegungen und dazugehörige Dokumente.

Die gesamte Struktur lässt trotzdem den Spielraum zu, dass Teile des IT-Services ausgelagert werden kann, um entsprechenden Support zu liefern. Nicht alles muss vom Unternehmen selbst dargestellt sein.

Für SAP Kunden

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