Hat auch ein ERP-System ein Ablaufdatum?

Ein integriertes ERP-System ist der Lebensnerv vieler Unternehmungen. Die Wertschöpfungskette und die
Management- sowie Supportprozesse werden über ein oft modular aufgebautes ERP-System unterstützt.

Wie sieht es mit dem Lifecycle dieser Lösungen aus? Vergleichbar mit einem Jogurt im Kühlschrank, hat auch ein ERP-System ein Ablaufdatum.

Mit guter Wartung und zahlreichen Weiterentwicklungen kann dieses «Best Before» Datum verlängert werden. Dabei wird oft vergessen, dass auch Business Software Lösungen immer irgendwann das Ende das Lebenszyklus erreichen. Bei ERP-Lösungen liegt der Durchschnitt bei rund 16 Jahren von der Implementierung bis zur Ablösung durch ein Nachfolgesystem. Wenn man bedenkt, dass die abgebildeten Prozesse bereits im Vorfeld definiert wurden und die Einführung rund 9 – 18 Monate dauert, dann darf man davon ausgehen, dass viele Unternehmen mit 20-jährigen Prozessen operieren.

Weil für viele Firmenchefs die Neueinführung sowohl ein Redesign bestehender Prozesse als auch ein intensives Change Management bedeuten, zögern sie mit dem Schritt in Richtung Digitaler Kern und renovieren viel lieber die bestehenden Lösungen und Infrastrukturen.

Der Lebenszyklus der ERP-Lösung und damit verbunden die Zweckmässigkeit der bestehenden Prozesse hängt nicht nur von der Roadmap der grossen Software Hersteller ab, sondern viel mehr vom raschen Wandel im Markt. Die Frage, die sich jeder CIO stellen muss: «Sind meine 20-jährigen Prozesse immer noch zweckmässig, um erfolgreich zu sein in der Zukunft?».

Die oneresource Experten zeigen ihnen auf, wie sie die Lebensdauer ihrer Lösungen verlängern können oder wie sie den Schritt in die digitale Prozesswelt
in Angriff nehmen können.

Samuel Hitz, Head of Business Consulting

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