Sie ist eine strategische Initiative, die sicherstellt, dass IT-Assets und -Prozesse den Geschäftswert eines Unternehmens steigern. Die ITG ist ein wichtiger Teil der gesamten Corporate-Governance-Struktur. Sie verlangt klare „Top-Down-Mandate“, die Prozesse liefern, die die effektive und effiziente Nutzung der IT sicherstellen, damit eine Organisation ihre Ziele erreichen kann. Die ITG versucht, Richtlinien durch die Entwicklung eines Geschäftswertes zu erzielen, der sich auf die Definition und Ziele bezieht, die Prozesse und das Management eines Unternehmens vorantreiben. Sie liefert den Rahmen und schafft den „Wie Wert“, indem sie für alle Beteiligten transparent und verbindend ist. Ihre Definition kann zudem auf Elemente ausweitet werden, die dem Risikomanagement und der Einhaltung von Vorschriften (GRC) gewidmet sind.

Governance-Mandate wirken sich in der Regel auf IT-Bereiche aus, wie dem IT-Service-Management und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie beispielsweise des Risikomanagements, der Business Continuity, dem Disaster Recovery, sowie Daten- und Informationsschutzprozessen.

Die Geschichte der IT-Governance

Die IT-Governance entstand in den frühen 1990er Jahren aus einer Praxis zur besseren Integration von IT-Assets zur Unterstützung von Organisationen. In erster Linie dient sie als Rahmen der Integration und wurde dafür konzipiert, die Kosten ihrer Anwendung im Vergleich zu einem abgeleiteten Wert zu definieren. Diese Anhaltspunkte werden von Unternehmen unter anderem dazu verwendet, um ihre Aktionäre und Interessengruppen vor regulatorischen Folgen eines Betrugs und anderen unethischen Verhaltensweisen zu schützen.

Die finanziellen Verluste von Unternehmen am Anfang des 20. Jahrhunderts haben ein Umfeld geschaffen, welches staatliche Eingriffe, sowie die Einführung von Gesetzen und Verordnungen erforderte, um die Rechenschaftspflicht und das öffentliche Vertrauen zu fördern. Heutzutage müssen Unternehmen für Transparenz sorgen und zudem Gesetze, wie den Sarbanes-Oxley Act (SOX) einhalten, der die sich in ihrer Bilanzierungspraxis widerspiegelt.

Weitere Regelungen dieses Gesetzes sind bei Finanzinstituten Mandate im sogenannten Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA) definiert. Da einige dieser neuen Regelungen einzelne C-Level-Führungskräfte mit hohen Strafen oder gar Gefängnisstrafen treffen kann, ist die Notwendigkeit der Transparenz und dem ethischen Verhalten bei der Anwendung der Corporate Governance von besonderer Bedeutung.

Die Rolle der IT in der Governance ist eine wichtige unterstützende Funktion, um Risiken zu mindern und die Compliance selbst nachzuweisen. Die Idee zur Corporate Governance entstand, um Wege zu finden, um das Management einer Gesellschaft mit übergeordneten strategischen Zielen zu verbinden.

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