Business Intelligence gehört zum Bereich der Wirtschaftsinformatik. Mit dieser sollen Unternehmensdaten erhoben und zusammengefasst werden, die auf elektronischer Weise dargestellt werden. Zu der Erfassung gehört beispielsweise automatisiertes Monitoring, Berichterstattung, Dashboards, Scorecards, Ad-hoc-Abfragen und OLAP (Würfel, Slicing, Dicing und Drill-Operationen). Anhand dieser Erhebungen der Daten können die Unternehmenssteurer die Firmen entsprechend genauer und effizienter führen. Die Daten geben Aufschluss, wann Ereignisse entstanden sind, in welchem Umfang und wer diese verursacht hat. Diese Informationen begünstigen die gesamten internen Geschäftsabläufe sowie die Kunden- und Lieferantenbeziehungen, die besser und übersichtlicher strukturiert werden.

Die Business Intelligence Grundlagen sind in drei Phasen unterteilt, die auf einer technischen Basis basieren. In der ersten Phase werden die Eckdaten festgelegt, die sich auf die quantitative und qualitative Datenerfassung bezieht. Diese Erfassung geschieht mittels Online Transaction Processing (OLTP) oder einem darauf basierendem Data-Warehouse (DWH), welches die operativen Systeme darstellen. In der zweiten Phase der Business Intelligence Grundlagen werden die Muster und Diskontinuitäten dieser Daten aufgeschlüsselt. Diese können die User in Beziehung bringen und somit ihre Hypothesen, die sie zuvor aufgestellt haben, bestätigen oder relativieren. Es geht somit bereits an dieser Stelle in eine analytische Auswertung über. In der dritten Phase übertragen die User nun die Erkenntnisse in das Wissensmanagement des Unternehmens, um Entscheidungen für Aktionen und Steuerungen weiter zu ermöglichen. Die Business Intelligence Grundlagen dienen dazu, um die Geschäftsanalytik voranzutreiben. Diese soll die Automatisierung des Controllings, der Planung sowie der Vorschau, des Berichtswesens und der Markt- und Kundenanalyse vorantreiben. Business Intelligence koppelt sich deswegen von den normalen ERP-Systemen in den Unternehmen ab, da sie für eine Analyse umfassender und vernetzter funktionieren, als dies die ERP-System könnten. Denn bei den meisten fehlen die Strukturen, Auswertungsmöglichkeiten, eingeschränkte Daten auch von externen Dienstleistern einzubinden usw. Die gesamten Informationen sollten schliesslich in eine strategische Ausrichtung der Unternehmensführung Einkehr finden, um auf Veränderungen am Markt, Verhalten der Konkurrenz, verbesserte Unternehmensabläufe usw. zu reagieren. Diese vor allen Dingen gelebte Ausrichtung wiederum hat jenen Effekt, dass das Unternehmen sich ständig anpasst, verbessert und somit erfolgreicher wird. Gerade Firmen mit Dienstleistungen oder Produkten, die stark unter Konkurrenz- oder ebenso Innovationsdruck leben, brauchen solche Massnahmen, um sich permanent am Markt behaupten zu können.

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